blogbeitrag-back-to-the-roots-daniel-keller-photography-6

Zwischen Resignation und Aufbruch

Egal wo ich hinsehe, auf meine Website, meine Facebook Page oder in den Spiegel, so beschäftigt mich bereits seit einigen Monaten die Frage, ob und wie es mit meinem Projekt „Daniel Keller Photography“ weitergehen soll? Bin ich gescheitert? – Ist mein letzter Eintrag doch schon fast ein Jahr her und die Titelbilder auf meinen Seiten könnten ja auch mal wieder aktualisiert werden.

Was sollen die Leute denn denken, die meine Seiten verfolgt haben? Wie konnte es dazu kommen?

Alle Antworten die mir darauf einfallen klingen für mich selbst nach Ausreden.

„Du hattest viel um die Ohren, deine hauptberufliche Tätigkeit bedarf deiner vollständigen Aufmerksamkeit. Du bekommst jetzt deine eigene kleine Familie und hast dich um Wichtigeres zu kümmern. Du brauchst mal ´ne kreative Pause.“

Der Grund meiner Abstinenz liegt wohl irgendwo zwischen all dem. Letzten Endes ist es doch auch nur ein Projekt, ein Hobby, bin nicht darauf angewiesen und habe auch niemanden etwas zu beweisen.

Aber was ist, wenn ich es mir selbst beweisen möchte? Möchte ich es mir beweisen?

Die Antwort lautet ja, möchte ich. Wollte ich immer.

Doch wie soll es weitergehen?

Wie es weitergehen wird, weiß ich noch nicht. Aber es wird weitergehen. Ich beginne gleich jetzt damit, mit diesem Beitrag.

Back to the Roots

„Sometimes the only thing you have to do is to move on“

 

Kamera geschnappt und losgezogen. Kein festes Ziel. Einfach raus und fotografieren, so wie früher. Sich die Zeit nehmen um genau hinzusehen. Kein Termindruck, kein Auftraggeber, keine Regeln, einfach machen.

 

Direkt vor meiner Haustür liegt ein altes Kieswerk, welches sich die Natur langsam zurückholt. Ich mag solche Orte an denen die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. Kein Mensch weit und breit, die perfekte Umgebung um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es ist schon ein fast surrealer Ort und er erinnert mich ein wenig an postapokalyptische Szenerien. Der Ort nimmt mich gefangen und ich vergesse komplett die Zeit und alles um mich herum. Genau das habe ich gebraucht.

LEAVE A REPLY

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *